Häufige Fragen zum Thema Revisionsstand
Der Revisionsstand beschreibt den aktuellen Änderungs- bzw. Versionsstand eines Dokuments, einer Zeichnung, Spezifikation oder Stückliste. Er macht nachvollziehbar, welche Version gültig ist und welche Änderungen gegenüber früheren Ständen erfolgt sind. Üblich ist die Kennzeichnung über Revision/Index (z. B. A, B, C oder 01, 02, 03) inklusive Änderungsdatum und kurzer Änderungsbeschreibung.
Bei Dokumenten erfolgt die Änderung über einen formal geregelten Änderungsprozess (z. B. Änderungsantrag/ECR, Prüfung, Freigabe), anschließend wird die Version/Revision hochgezählt und der Änderungsvermerk aktualisiert. Der vorherige Stand wird gesperrt bzw. archiviert, damit in der Fertigung und im Einkauf nur der freigegebene Stand verwendet wird. Bei „Material“ wird in der Praxis nicht das Material selbst „revidiert“, sondern die Materialspezifikation, Zeichnung oder Teilenummern-/BOM-Definition – inklusive Abgleich von Prüfplan, Zertifikaten (z. B. 3.1) und ggf. notwendiger Requalifikation.
Gängig sind „Rev.“ (Revision), „Rev.-Stand“ oder „Rev.-Nr.“; in technischen Zeichnungen wird häufig auch „Index“ verwendet. In QM- und Dokumentensystemen findet man außerdem „Version“, „Änderungsstand“ oder „Änd.-Stand“. Wichtig ist, die Schreibweise im Unternehmen einheitlich festzulegen und im Dokumentenkopf eindeutig zu führen.
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