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Experten für Gusstechnik der Gießerei GTR beraten Kunden bei der Konstruktion und Werkstoffen

Druckguss : Druckguss auch HDCP (High Pressure Die Casting)

Druckguss, auch als Druckgießen bekannt, ist ein hochpräzises Fertigungsverfahren, das weit verbreitet in der Industrie, insbesondere im Bereich der Herstellung von metallischen Komponenten, eingesetzt wird. Es ermöglicht die kosteneffiziente Massenproduktion von Teilen mit komplexen Geometrien und engen Toleranzen.

Die Prozessabläufe beim Druckguss sind beeindruckend: Zunächst wird das Metall in Form von Legierungen, wie beispielsweise Aluminium, Zink oder Magnesium, auf eine präzise definierte Temperatur erhitzt. Anschließend wird das flüssige Metall unter hohem Druck in eine speziell gefertigte Form eingespritzt, wo es erstarrt und die gewünschte Form annimmt.

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Druckguss Erklärung : Vorteile und Schritte

Dieses Verfahren bietet zahlreiche Vorteile, darunter:

Präzision: Druckguss ermöglicht die Herstellung von Teilen mit hoher Genauigkeit und komplexen Formen, was für viele Anwendungen unerlässlich ist, insbesondere im Fahrzeug- und Maschinenbau.
Wirtschaftlichkeit: Durch die Möglichkeit der Massenproduktion lassen sich die Stückkosten pro Teil erheblich senken, was Druckguss zu einer kosteneffizienten Lösung für große Produktionsvolumina macht.
Materialvielfalt: Verschiedene Metalle und Legierungen können im Druckgussverfahren verarbeitet werden, was eine breite Palette von Anwendungsmöglichkeiten ermöglicht und den Bedürfnissen unterschiedlicher Branchen gerecht wird.
Wenig Nachbearbeitung: Oftmals sind die Teile, die im Druckgussverfahren hergestellt werden, bereits nahezu fertig und erfordern nur minimale Nachbearbeitung, was Zeit und Kosten spart.

Schritte im Druckguss:

  1. Schmelzen des Metalls: Zuerst wird das Metall, das gegossen werden soll, in einem Ofen geschmolzen. Die Metalle, die üblicherweise im Druckguss verwendet werden, umfassen Aluminium, Zink, Magnesium und Kupferlegierungen.
  2. Vorbereitung der Druckgussform: Die Druckgussform, auch bekannt als „Werkzeug“ oder „Form“, wird vorbereitet, indem sie gereinigt und mit einem Trennmittel beschichtet wird, um das spätere Entfernen des gegossenen Teils zu erleichtern. Diese Formen werden aus hochfestem Stahl hergestellt und sind für die Herstellung einer großen Anzahl von Teilen ausgelegt.
  3. Einspritzen des Metalls: Das flüssige Metall wird unter hohem Druck und mit hoher Geschwindigkeit in die Druckgussform eingespritzt. Der hohe Druck, der während des Einspritzvorgangs angewendet wird, sorgt dafür, dass das Metall alle Details und Konturen der Form ausfüllt.
  4. Erstarren des Metalls: Nach dem Einspritzen in die Form wird das Metall schnell abgekühlt und erstarrt, wodurch die Form des Teils entsteht. Die schnelle Abkühlung ist entscheidend für die Erzielung der gewünschten Eigenschaften und Toleranzen des Endprodukts.
  5. Entformen des Teils: Sobald das Metall erstarrt ist, wird die Form geöffnet und das fertige Teil wird entnommen. In manchen Fällen wird ein Auswerfermechanismus verwendet, um das Teil aus der Form zu lösen.
  6. Nachbearbeitung: Die gegossenen Teile können Grate oder überschüssiges Material aufweisen, das während des Gießprozesses entstanden ist. Diese werden durch verschiedene Nachbearbeitungsverfahren wie Schneiden, Schleifen oder Strahlen entfernt. Zusätzlich können die Teile Wärmebehandlungen, Oberflächenbehandlungen oder Lackierungen unterzogen werden, um die gewünschten Eigenschaften und das Aussehen zu erreichen.

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