Häufige Fragen zum Thema AQL
Der AQL-Wert beschreibt das schlechtest noch tolerierbare Qualitätsniveau (worst tolerable process average) bei fortlaufender Annahmestichprobenprüfung: Er legt fest, bei welcher Fehlerquote ein Los im Mittel noch akzeptiert wird. Praktisch ist der AQL die Obergrenze der akzeptablen Fehler in einer Stichprobe, auf deren Basis über Annahme oder Ablehnung des gesamten Loses entschieden wird.
Eine Prüfung nach AQL ist eine Annahmestichprobenprüfung nach Attributen, bei der anhand von Tabellen aus ISO 2859-1 bzw. ANSI/ASQ Z1.4 Stichprobengröße sowie Annahme-/Ablehnzahlen bestimmt werden. Je nach AQL-Wert, Losumfang und Prüfstufe (z. B. Allgemeinstufe II) wird ein Teil der Lieferung geprüft; liegt die Anzahl festgestellter Fehler über der Ablehnzahl, wird das Los zurückgewiesen.
AQL steht für Acceptable Quality Limit (deutsch: akzeptable Qualitätsgrenze). Der Begriff bezeichnet das zulässige Qualitätsniveau in der Annahmestichprobenprüfung und ist Index der in ISO 2859-1 geregelten Stichprobenpläne.
Die AQL-Stichprobenprüfung ist die systematische Entnahme und Prüfung einer statistisch festgelegten Stichprobe aus einem Los, um mit definiertem Risiko zu entscheiden, ob das gesamte Los die Qualitätsanforderungen erfüllt. Sie beruht auf AQL-indizierten Plänen (inkl. Wechselregeln „normal/verschärft/reduziert“) und nutzt OC-Kurven zur Risikobetrachtung (Producer’s/Consumer’s Risk).
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